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analyseEine Rohrsanierung kann mit dem Inliner-Verfahren durchgeführt werden. Mit dieser Methode muss die Straße oberhalb der zu sanierenden Entwässerungsleitung nicht aufgebrochen werden. Der Aushub von Bodenmaterial und das spätere Verfüllen des Rohrgrabens entfällt. Das Inliner-Verfahren kann angewandt werden, wenn die zu sanierenden Rohre kleine Risse oder Unebenheiten haben. Bei großen Rissen, Absackungen, Brüchen sowie Löchern muss die offene Bauweise angewandt werden.

Generell gibt es verschiedene Verfahren.

Inliner-Schläuche (Schlauch-Relining-Verfahren): Von einem Kanalschacht ausgehend wird ein Kunststoff- oder Textilschlauch in das defekte Entwässerungsrohr eingebracht und anschließend zum Beispiel mit Spezialpackern und Druckluft an das zu sanierende Rohr angelegt. Danach wird der Schlauch zum Beispiel mit einer fahrbaren UV-Strahlungsquelle ausgehärtet. Es entsteht somit ein nahtloses „Rohr im Rohr“. Das Verfahren kann bei Rohren zwischen DN 70 und DN 900 angewandt werden. Es eignet sich für Kreis- und Eiprofile. Die Einbaulänge beträgt bis zu 200 m. Bestehende Hausanschlüsse werden nachträglich mit TV-überwachten Fräsrobotern (Cutter) geöffnet. Die gesamte Sanierung dauert nur wenige Stunden. Somit kann der Kanal unmittelbar nach Beendigung der Arbeit wieder benutzt werden.

Partielle Inliner eignen sich für die Sanierung von kleineren Schäden, die etwa durch den Einwuchs von Wurzeln entstehen. Nach dem Ausfräsen des Rohres wird ähnlich wie bei Inliner-Schläuchen das beschädigte Rohrstück saniert.

Inliner aus glasfaserverstärktem Kunststoffrohren. Bei größeren Rohren können Kunststoffrohre mit leicht kleinerem Durchmesser (Rohrlänge ca. 1 bis 2 m) in das defekte Rohr eingebracht werden. Der Zwischenraum zwischen altem Rohr und eingebrachtem Kunststoffrohr wird anschließend verdämmt.